Anuga Foodtec 2018 MD

2 Forschung Der zweite DLG-Trendmonitor „Roboter in der Lebensmit- tel- und Getränkeindustrie“ zeigt, dass Roboter heute in nahezu allen Betriebsgrößen zum Einsatz kommen, teilt die Deutsche Landwirtschafts-Ge- sellschaft (DLG) mit. Ausgenommen sind lediglich ganz kleine Betriebe in der Größenordnung von ein bis neun Mitarbeitern. Anderer- seits zeigt sich, dass weiter- hin ein Zusammenhang zwi- schen der Betriebsgröße und dem Einsatz von Robotern be- steht, das heißt je größer ein Unternehmen ist, desto eher werden darin auch bereits Roboter eingesetzt. Gefragt wurde auch, welche Arten von Robotern in den Unter- nehmen Verwendung finden. In den teilnehmenden Fir- men werden mit Abstand am häufigsten Knickarmroboter eingesetzt, gefolgt von Portal- robotern, Deltarobotern und Scara-Robotern. Wie bildet sich der Bierschaum? Software „MESHFREE“ simuliert Prozesse in Lebensmittelindustrie „Mit MESHFREE begegnen wir den Herausforderungen der Lebensmittelindustrie mit innovativer Simulation. Nahezu alle Prozesse und Verfahren, die in der Praxis der Branche im Fokus ste- hen, können mit der Soft- warelösung berechnet und virtuell realisiert werden“, sagt Dr. Jörg Kuhnert, Exper- te beim Fraunhofer ITWM. „Das heißt für Unternehmen konkret, sie optimieren auf dieser Basis ihre Prozesse und sparen so häufig nicht nur Ressourcen, sondern auch Geld und Zeit.“ Die Software basiert auf ei- nem allgemeinen Material- modell. Diese Allgemeinheit erlaubt es, komplexes Ma- terialverhalten abzubilden und mit der gleichen nume- rischen Methodik zu behan- deln, unabhängig davon, ob das Medium flüssig oder fest ist. Die Angabe der Material- eigenschaften wie Viskosität oder Elastizität in Form eines Schubmoduls reicht aus, um das Verhalten des Mediums mit MESHFREE zu berech- nen. Mit der Software ist es möglich, Coating-, Extrusi- ons-, Formgebungs-, Homo- genisierungs-, Injektions-, Knet-, Press- oder Rührpro- zesse zu simulieren. Da die Lösung keine Rechen- gitter mehr benötigt, ist die Software flexibel in der Orga- nisation der Rechenpunkte; die Netzerzeugung und das aufwändige Anpassen der Netztopologie bei hochdyna- mischen Prozessen entfallen. Nicht nur Bierschaum: MESHFREE kann viele Verfahren der Le- bensmitteltechnologie simulieren. Foto: ITWM /www.istockphoto.com/Deklofenak In Germany, 3 million tons of packaging waste is pro- duced annually. How can high value secondary raw materials be recovered from this waste? Is it possible to produce new packaging ma- terials from used packaging? These questions are ad- dressed in a new research project managed by profes- sors of the PforzheimUniver- sity. In the project “Marker based sorting and recycling system for plastic packaging” (MaReK) Pforzheim Univer- sity is collaborating with sev- eral industrial partners and one research partner in or- der to develop a new sorting system for plastic. At the core of the new sorting system is the so-called “Tracer-Based Sorting (TBS)”. By means of this technology, developed and patented by a project partner, plastic packaging sorting clearly exceeds con- ventional sorting approach- es. Packaging can thus be sorted according to signifi- cantly more differentiated criteria than before. New smart sorting system Der Trendmonitor steht auf www.dlg.org kostenlos zur Verfügung. Foto: DLG Fast überall im Einsatz DLG-Trendmonitor: Robotik auf dem Vormarsch Fortsetzung von Seite 1 Homogeneous Design Soliflex PRO & PRO mini Easy-Clean Belt uni ECB AntiMicrobial Belts Blue Belts Thinking food hygiene? Think Ammeraal Beltech www.ammeraalbeltech.com Ask us about our SAFE & CLEAN concept at Anuga FoodTec, Hall 10.1 – E30

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